Beiträge

Hier finden sich kurze Beiträge von fachlich ausgewiesenen Expertinnen und Experten zu grundsätzlichen Fragen und zu aktuellen Debatten. Auch Rezensionen zu einschlägigen Veröffentlichungen.

Gendern im Recht: anders als in der Allgemeinsprache?

Marianne Grabrucker

Glottisschlag – Sternchen – dash – slash – etc., etc. … Nicht nur in Deutschland plagen wir uns mit dieser Frage. In Paris nennt sich dieser „Kulturkampf“ Ecriture Inclusive.
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Pseudowissenschaftlichen Behauptungen des VDS – eine Widerlegung

Damaris Nübling

Als Ausgangspunkt für die gegenwärtige Debatte für und gegen geschlechtergerechte Sprache bietet sich der im März 2019 vom „Verein Deutsche Sprache (VDS)“ lancierte Aufruf „Schluss mit dem Gender-Unfug“ an.
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Sprachwandel und Geschlecht – Zu einigen Irrtümern in der Genderdebatte

Damaris Nübling

Bei der gegenwärtigen Kontroverse darüber, ob sprachliche Geschlechtergerechtigkeit nötig oder möglich ist und wie man sie ggf. realisiert, ist man immer auf den gegenwärtigen Sprachzustand fixiert, der als unveränderlich postuliert wird. Interessanterweise bemühen viele – allen voran der Verein Deutsche Sprache (VDS) –, die sich gegen geschlechtergerechtes Formulieren wenden, die Sprachgeschichte so darzustellen, dass es das, wofür sie selbst plädieren, schon immer gegeben habe, dass Sprache somit stabil und unveränderlich sei, ja dass man ihr sogar Gewalt antue, würde man sie an neue Erfordernisse anpassen.
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Genus – Sex/us – Semantisches Geschlecht – Gender: einige Begriffsklärungen

Christine Ivanov & Gabriele Diewald

Ein Diskussionsfeld rund um das Thema geschlechtergerechte Sprache entsteht oft im Zusammenhang mit den Begriffen „Genus“, „Sexus“ und „Gender“. Daher ist es sinnvoll, sich zunächst mit der Definition und Abgrenzung der Begriffe zu befassen.
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Genderstereotype und Adjektive

Stephanie Lieboldt

Die Frage nach der sprachlichen Markierung von Geschlecht ist eine wichtige und wahrscheinlich auch erstrangige. Darauf aufbauend sollte jedoch in einem zweiten Schritt die Überlegung folgen, welche Eigenschaften in Form von Adjektiven mit Personen eines bestimmten Geschlechts assoziiert und welche Genderstereotype in diesem Zuge aktiviert werden.
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Das „generische Maskulinum“

Gabriele Diewald

Das sogenannte generische Maskulinum ist keine grammatische Regel des Deutschen. Es handelt sich um eine Gebrauchsgewohnheit bestimmter Maskulinformen zur Personenreferenz, die auf alten patriarchalischen Haltungen aufsetzt und eindeutig diskriminierend ist.
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